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So hilft SOS BeobachterWanzen weg – dank Spenden

Jeden Morgen wacht eine körperlich behinderte Frau mit Pusteln übersäht auf. Ein Kammerjäger muss her – doch wer bezahlt dafür?

Dank SOS Beobachter schläft Beatrice Meier* nun wieder ruhig.
von aktualisiert am 07. Dezember 2017

Die körperlich behinderte Beatrice Meier wohnt allein auf dem Land, in der Nähe eines Sees. Dass es weniger Mücken als früher gibt, hat sie schon lange vermutet – schliesslich konnte sie im Frühsommer abends oft bei offenem Fenster in der Stube sitzen, ohne dass Heerscharen von Motten um das Licht schwirrten. Zudem fiel ihr auf, dass an der Windschutzscheibe ihres behindertengerechten Autos viel weniger Mücken klebten als in den vergangen Jahren. Die Zeitungsmeldungen im Sommer 2017, dass es wegen Überdüngung, Monokulturen und Pestizideinsatz immer weniger Insekten gibt, hat sie deshalb nicht gross überrascht. Dass sie Anfang November dann doch völlig verstochen war, könnte mit dem Klimawandel zu tun haben, dachte sie sich.

Nicht aber der Apotheker, den sie wegen der vielen juckenden Pusteln aufsuchte. Der vermutete rasch, dass das keine Mückenstiche, sondern Bisse von Bettwanzen sind. Er informierte sie, dass Bettwanzen nichts mit Sauberkeit zu tun haben, sondern dass sich diese Insekten in den vergangenen Jahren in der Schweiz stark ausgebreitet haben: Tagsüber halten sie sich an Matratzen oder am Bettgestell auf und nachts machen sie sich blutsaugend über die Schlafenden her.

Da nützen keine Cremen und keine Sprays. Da muss der Kammerjäger kommen. Die Kosten konnte sich Beatrice Meier unmöglich leisten. Da kam SOS Beobachter zu Hilfe.

 

* Name geändert

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Walter Noser, Geschäftsführer SOS Beobachter